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Infodatenbank / Budget & Vorsorge |
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| Derzeit befinden sich 200 Fachbegriffe in unserer Datenbank - mit vielen praxisbezogenen Beispielen, Tabellen und Übersichten. Die Beiträge werden regelmäßig aktualisiert. |
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| Fondssparplan |
Fondssparplan
Bei einem Fondssparplan zahlt ein Anleger regelmäßig einen bestimmten Betrag in einen Fonds. Er lässt sich hierfür zum Beispiel monatlich 200 Euro von seinem Konto abbuchen. Am Ende der Sparphase, nach vielleicht zehn, zwanzig oder dreißig Jahren, verkauft er die Fondsanteile und verfügt so über seine Ersparnisse.
Bei der Auswahl des Fonds spielen vor allem folgende Punkte eine Rolle:
Wertentwicklung
Risiko
Kosten.
Anders als bei Aktien lässt sich ein Fonds gut nach seiner Wertentwicklung in der Vergangenheit auswählen. Schnitt ein Fonds jahrelang überdurchschnittlich gut ab, haben sich die Manager bewährt. Sofern sie das Unternehmen nicht verlassen, wird ihr Know-how dem Fonds weiter zugute kommen. Für die Wertentwicklung eines Fonds gibt es verschiedene Kennzahlen. Die Stiftung Warentest oder Ratingagenturen wie Feri Trust veröffentlichen regelmäßig ihre Testergebnisse. Der hält einen Fondsanalyser bereit.
Wer mühsam in kleinen Schritten spart, sollte das Geld nicht zu risikoreich anlegen. Ein möglicher Verlust wiegt zu schwer. Sinnvoll sind Sparpläne für Fonds, die weltweit, in Europa oder in Deutschland anlegen. Ein Branchenfonds in einem Schwellenland ist hingegen eine hoch spekulative Anlage.
Beim Kauf von Fondsanteilen fallen in der Regel Kosten an, der so genannte Ausgabeaufschlag. Sie liegen meistens bei etwa fünf Prozent der Anlagesumme. Vor allem Direktbanken gewähren aber auch Rabatte. Darüber hinaus stellt das Unternehmen auch laufende Kosten in Rechnung. Wer seine finanzielle Belastung hier niedrig hält, spart mehr.
Bei Sparplänen ist es darüber hinaus sinnvoll, Dividendenerträge direkt in neue Fondsanteile fließen zu lassen. So profitiert ein Sparer vom Zinseszinseffekt. Bei so genannten thesaurierenden Fonds ist dies auf alle Fälle so. |
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