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Bandbreite Physik-und-Technik
Bandbreite Physik-und-Technik

Bandbreite bezeichnet
den Abstand zweier Frequenzen, die einen bestimmten, kontinuierlich zusammenhängenden Frequenzbereich, ein Frequenzband bilden. Das geometrische Mittel zwischen diesen Frequenzen (f1 für die untere Grenzfrequenz und f2 für die obere Grenzfrequenz) ist die Mittenfrequenz .


den Frequenzbereich, den ein Übertragungskanal bei vorgegebener Dämpfung übertragen kann.
Der Begriff wird in der Akustik, der Elekrotechnik, beim Funk und in der Optik verwendet, also überall dort, wo "Wellen" vorkommen.
Ein realer Übertragungskanal hat - abhängig von seiner Physik - eine untere (f2) und eine obere (f2) Grenzfrequenz, sie bilden einen Bandpass. Im dazwischenliegenden Frequenzband ist eine Signalübertragung möglich. Frequenzen, die darüber oder darunter liegen, werden stärker gedämpft.

Man spricht auch von oberer und unterer Grenzfrequenz des Übertragungskanals. Üblich ist zum Beispiel die Angabe der Grenzfrequenzen bei 3 dB Dämpfung. Bei theoretisch rechteckförmigen Übertragungskennlinien (rechteckiges Frequenzspektrum) stimmen beide Definitionen überein. Die Einheit der Bandbreite (f2 - f1) ist die der Frequenz in Hertz (Hz). Gebräuchlich sind auch kHz (Kilohertz), MHz (Megahertz) und GHz (Gigahertz).

Die Bandbreite einer Übertragungsstrecke hängt eng mit der erreichbaren Datenübertragungsrate zusammen. Der Begriff Bandbreite wird daher im Bereich der Telekommunikation oft unscharf und zur Bezeichnung der Datenrate in Bit/s verwendet.

Die Bandbreite einer bestimmten Signalform bei der Datenübertragung ergibt sich aus dem niedrigsten und dem höchsten zu übertragenden Spektralanteil, den man durch Fourieranalyse berechnen kann. Das Ergebnis der Fourieranalyse wird gewöhnlich als Leistungsdichtespektrum dargestellt.




 
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