|
|
| |
| papierkram |
|
|
|
|
|
|
|
| |
| weitere Lexiken |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
| Altersvorsorge |
|
|
|
|
| |
| newsletter |
|
|
|
|
|
 |
 |
Infodatenbank / Krankenversicherung |
|
| Derzeit befinden sich 413 Fachbegriffe in unserer Datenbank - mit vielen praxisbezogenen Beispielen, Tabellen und Übersichten. Die Beiträge werden regelmäßig aktualisiert. |
| |
| Risikoselektion |
Risikoselektion
risk selection
Das Gesundheitsstrukturgesetz führte mit dem Recht auf freie Kassenwahl der Versicherten zugleich den Wettbewerb unter den Krankenkassen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ein. Eine Folge des Wettbewerbs ist die Konkurrenz der Krankenkassen um Mitglieder und Marktanteile.
Ohne Regulativ besteht für die Krankenkassen ein ökonomischer Anreiz, insbesondere solche Versicherte zum Kassenwechsel zu bewegen bzw. zu werben, die ein geringes Erkrankungsrisiko bei hohen Beiträgen aufweisen (so genannte gute Risiken). Solche Auswahlprozesse zur Verbesserung der Risikostruktur der Versicherten einer Krankenkasse werden als Risikoselektion bezeichnet.
Anreize zur sozial-politisch unerwünschten Risikoselektion sollen in der GKV durch den Risikostrukturausgleich (RSA) minimiert werden: Der RSA soll mit seinem Risikopool verhindern, dass sich Krankenkassen Beitragssatzvorteile durch Risikoselektion verschaffen, indem er unterschiedliche Belastungen aufgrund unterschiedlicher Risikostrukturen weitgehend ausgleicht.
Ab 2007 soll der morbiditätsorientierte RSA durch die Einstufung von Versicherten in bestimmte Risikoklassen die Risikoselektion beenden.
|
|
|