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Familienheimfahrten sind Fahrten zwischen dem Beschäftigungsort und dem Ort an dem der Beschäftigte seinen eigenen Hausstand führt. Im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung können Familienheimfahrten als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit berücksichtigt werden. Aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 4.12.2002, Aktenzeichen: 2 BvR 400/980, können Mehraufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung zeitlich unbegrenzt geltend gemacht werden. (siehe Lexikon: "Doppelte Haushaltsführung". Zuvor galt eine Begrenzung auf 2 Jahre. Damit werden nun Aufwendungen für Familiemheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung zeitlich unbegrenzt anerkannt.
Zur Abgeltung der Aufwendungen für eine Familienheimfahrt kann die Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen dem Beschäftigungsport und dem Ort des eigenen Hausstandes angesetzt werden. Steuerlich anerkannt wird nur eine Familienheimfahrt pro Woche. Nutzt der Arbeitnehmer für die Familienheimfahrt einen Firmenwagen, kann dieser Werbungskostenabzug nicht erfolgen.