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Infodatenbank / Steuerlexikon |
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| Derzeit befinden sich 1.445 Fachbegriffe in unserer Datenbank - mit vielen praxisbezogenen Beispielen, Tabellen und Übersichten. Die Beiträge werden regelmäßig aktualisiert. |
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| Leverage-Effekt |
Unter Leverage-Effekt wird die Hebelwirkung der Finanzierungskosten des Fremdkapitals auf die Eigenkapitalverzinsung verstanden (engl. Leverage Effect).
Analog zu den Wirkungen des physikalischen Hebelgesetzes ermöglicht dieses Phänomen den Terminmarktteilnehmern, mit geringen Mitteln verhältnismäßig große Positionen im Basiswert einzugehen. Dies bedeutet jedoch auch, daß die prozentuale Veränderung der Gewinne und Verluste auf Terminkontrakten und Optionen größer ist als die entsprechende Veränderung des Basiswertes.
Der grundsätzliche Mechanismus ist wie folgt: Wenn die Gesamtkapitalrendite (Interner Zinsfuß der Investition) höher ist als der Fremdkapitalzinssatz, erhöht sich mit zunehmendem Einsatz von Fremdkapital in der Finanzierung die Rendite des Eigenkapitals.
Der Leverage-Effekt kann indes auch negative Auswirkungen auf die Eigenkapitalverzinsung hervorrufen: Liegt die Gesamtkapitalrentabilität unter dem Soll-Zins, verringert sich die Eigenkapitalrentabilität umso stärker, je größer der Anteil der Fremdfinanzierung an der Gesamtfinanzierung der Investition ausfällt.
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