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Infodatenbank / Steuerlexikon |
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| Derzeit befinden sich 1.445 Fachbegriffe in unserer Datenbank - mit vielen praxisbezogenen Beispielen, Tabellen und Übersichten. Die Beiträge werden regelmäßig aktualisiert. |
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| SCHUFA, Gespeicherte Daten |
Die SCHUFA ermittelt nicht selbst Daten. Vertragpartner der SCHUFA müssen Daten über ihre Kunden an die Schufa liefern. Teilweise stammen die Daten auch aus öffentlichen Quellen (Schuldnerverzeichnisse der Amtsgerichte).
Neben Name, Geburtsdatum, gegenwärtige und frühere Anschriften speichert die SCHUFA Positivmerkmale (Daten über Aufnahme und vertragsgemässe Abwicklung von Geschäftsbeziehungen) und Negativmerkmale (Daten über nichtvertragsgemässes Verhalten und gerichtliche Vollstreckungsmasssnahmen). Positivmerkmale dürfen der Schufa nur mit Zustimmung des Kunden übermittelt werden (SCHUFA-Klausel). Negativmerkmale dürfen auch ohne Einwilligung des Verbrauchers übermittelt werden.
Postivmerkmale:
· Kontoanträge und Daten über Girokonten
· Ausgegeben Kreditkarten
· Kreditanträge und Daten über Kredite
· Leasinggeschäfte
· Bürgschaften Negativmerkmale:
· Gemahnte, aber unbezahlte und nicht bestrittene Forderungen
· Mahnbescheide
· Vollstreckungmaßnahmen
· Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung (aus Schuldnerverzeichnis)
· Beantragung / Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens
· Scheckkartenmißbrauch
· Scheckrückgabe mangels Deckung
· Kündigung des Girokontos wegen mißbräuchlicher Nutzung
· Kündigung von Konsumentenkrediten wegen Zahlungverzugs mit mindesten zwei Raten
Die Höhe des Einkommens wird zwar nicht direkt gespeichert, jedoch wird mit den Kontodaten auch die Höhe des Überziehungskredits gespeichert welche in der Regel dem dreifachen des monatlichen Nettoeinkommens entspricht. |
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